{"id":2773,"date":"2025-12-18T10:57:22","date_gmt":"2025-12-18T10:57:22","guid":{"rendered":"https:\/\/kahlimamag.ch\/blog\/?p=2773"},"modified":"2025-12-18T10:57:22","modified_gmt":"2025-12-18T10:57:22","slug":"noemi-armsein-gilt-als-verbrechen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kahlimamag.ch\/blog\/noemi-armsein-gilt-als-verbrechen\/","title":{"rendered":"Noemi &#8211; Armsein gilt als Verbrechen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geboren wurde ich in der Dominikanischen Republik \u2013 aufgewachsen bin ich in der Schweiz. Meine Mutter holte mich im Alter von zwei Jahren hierher, nachdem sie zuvor mit ihrem italienischen Ehemann in Italien gelebt hatte. Auf dem Papier bin ich deshalb Italienerin. Das Leben ohne Schweizer Pass war f\u00fcr mich nie einschr\u00e4nkend oder schwierig \u2013 bis zu dem Moment, als ich schwanger wurde und beim Sozialdienst landete.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mein Freund und ich waren noch nicht lange zusammen, als ich eines Tages nerv\u00f6s auf meine Periode wartete. Sie kam nicht. F\u00fcr mich war sofort klar: Das Kind w\u00fcrde ich behalten.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bis zur Corona-Pandemie arbeitete ich in einem Caf\u00e9 in Bern. Der Laden musste jedoch schlie\u00dfen, wodurch ich meinen sicheren Job verlor. Als mein Kind w\u00e4hrend dieser Zeit zur Welt kam, blieb mir \u2013 ungeachtet meines inneren Widerstands \u2013 nur das Sozialamt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwischen meinem Freund und mir lief es nicht gut. Ich wollte mich trennen, fand jedoch keine Wohnung f\u00fcr mich allein, da ich Schulden hatte. Bis 2018 hafteten Kinder f\u00fcr die Schulden ihrer Eltern. Bei mir war es so, dass meine Mutter w\u00e4hrend meiner Kindheit Rechnungen nicht beglich: Krankenkasse, Ausbildungskosten \u2013 es h\u00e4ufte sich eine Menge an. So blieb ich auf einem riesigen Schuldenberg sitzen, was die Wohnungssuche erschwerte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich war hin- und hergerissen: Trennung oder doch mit dem Kindsvater zusammenbleiben? Ich entschied mich f\u00fcr Letzteres.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir zogen zusammen, und er zeigte sein wahres Gesicht. Wenn ich unterwegs war, rief er st\u00e4ndig an, klagte \u00fcber Kopfschmerzen und Unwohlsein. Ich lie\u00df dann alles stehen und liegen \u2013 und fand ihn frisch und munter auf der Couch sitzend, wenn ich zur T\u00fcr reinkam. Ich f\u00fchlte mich manipuliert und kontrolliert, erinnerte mich an die Beziehungen meiner Mutter \u2013 auch sie war oft gefangen in einengenden Partnerschaften. So wollte ich nicht leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hinzu kam die fehlende finanzielle Unterst\u00fctzung seinerseits: Er absolvierte eine Lehre, und sein Defizit wurde ebenfalls durch das Sozialamt ausgeglichen. Doch da wir zusammenlebten, wurde unser gemeinsames Budget gek\u00fcrzt \u2013 wir verf\u00fcgten \u00fcber weniger Mittel als eine alleinstehende Person. Die meisten Ausgaben trug ich. Ich hatte weder die Kraft noch den Willen, st\u00e4ndig um seine Beteiligung zu betteln.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Unser Alltag war von Spannungen durchzogen. Ich verwandelte mich in eine Person, die ich nie sein wollte \u2013 und im Grunde auch nicht war: Jemand, der st\u00e4ndig ausrastet, zurechtweist, kontrolliert. <\/strong>\u201eK\u00f6nntest du die Schokobon-Verpackung bitte wegwerfen? W\u00fcrdest du die Zahnpastatube nach Gebrauch schlie\u00dfen?\u201c Ich f\u00fchlte mich wie eine Erziehungsperson f\u00fcr den Mann, mit dem ich mir eine Komplizenschaft erhofft hatte. Ich konnte mich selbst nicht mehr im Spiegel ansehen, lehnte mich in dieser dominanten Rolle ab. Das konnte doch nicht mein Leben sein, dachte ich. Also begann ich eine Therapie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl ich mich emotional l\u00e4ngst von ihm gel\u00f6st hatte, fiel mir der physische Abschied unheimlich schwer. Tiefe Schuldgef\u00fchle nisteten sich in meiner Brust ein \u2013 Versagens\u00e4ngste und existenzielle Sorgen. Ich sah mich Vorw\u00fcrfen ausgesetzt, die mich wie spitze Pfeile trafen: Ich w\u00fcrde es eines Tages bereuen, meinem Sohn eine \u201erichtige\u201c Familie vorenthalten zu haben. Ein st\u00e4ndiges Ringen um die richtige Entscheidung \u2013 nicht zuletzt, weil ich allein kaum Aussicht auf eine eigene Wohnung hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Therapeutin sagte: \u201eVersuchen Sie einmal, das ganze Chaos, das er bei Ihnen zu Hause hinterl\u00e4sst, einfach stehen zu lassen. Ermahnen Sie ihn nicht, lassen Sie es, wie es ist, und beobachten Sie, was das mit Ihnen macht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unser Zuhause verwandelte sich rasch in einen Schauplatz der Verwahrlosung. Es roch nach Gras, \u00fcberall lagen Papiert\u00fctchen herum, das Geschirr stapelte sich ungewaschen, der gesamte Haushalt wurde vernachl\u00e4ssigt. F\u00fcr mich war klar: So konnte ich nicht leben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Trennung verlief alles andere als reibungslos. Er wollte sie nicht akzeptieren, versuchte, mich emotional zu erpressen. Trotzdem blieb ich standhaft. Durch eine Freundin fand ich eine Wohnung \u2013 ich schrieb eine ehrliche Bewerbung, und die Verwaltung gab mir trotz Betreibungseintr\u00e4gen eine Chance.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mein Ex-Freund verweigerte zun\u00e4chst jeden Kontakt. Als wolle er mich bestrafen, lie\u00df er mich mit dem Kleinen h\u00e4ngen und zog sich zur\u00fcck. Erst mit der Zeit begann er, sich sporadisch zu melden, um Nelson zu sehen. Doch die Besuche verliefen nicht immer friedlich: Einmal packte er mich am Arm, bedrohte mich und dr\u00e4ngte mich, zu ihm zur\u00fcckzukehren. Nelson war mitten in den gestauten Emotionen gefangen \u2013 er weigerte sich, mit seinem Vater mitzugehen, was Kenny noch w\u00fctender machte. Er packte Nelson, stellte ihn in die Badewanne und spritzte ihn mit kaltem Wasser ab. Ich kontaktierte daraufhin die KESB*.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kenny durfte Nelson fortan nicht mehr sehen. Es wurde festgestellt, dass er eine Bedrohung f\u00fcr mich und mein Kind darstellte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Anfangs durfte er Nelson nur in Begleitung einer Aufsichtsperson treffen. Mit der Zeit entspannte sich die Lage, und er durfte ihn l\u00e4nger bei sich behalten \u2013 auch allein. Heute betreut er ihn meist w\u00f6chentlich. Ich gestehe, dass ich ein tiefes Schuldgef\u00fchl hatte, ihn bei den Beh\u00f6rden zu melden. Noch heute wird er regelm\u00e4\u00dfig aufgesucht, und es wird \u00fcberpr\u00fcft, ob er seinen Betreuungspflichten nachkommt. Dieses ambivalente Gef\u00fchl begleitet viele M\u00fctter: das st\u00e4ndige Ringen zwischen Moral und Pflicht. Am Ende steht das Wohlergehen meines Kindes an erster Stelle \u2013 und ich bin froh, dass ich schlimmere Situationen verhindern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Die Therapie hat mir nicht nur geholfen, mich aus der toxischen Beziehung zu l\u00f6sen, sondern auch zu erkennen, dass ich neben der Mutterrolle auch Frau sein darf.<\/strong> Anfangs habe ich mich aufgeopfert. Die M\u00fcdigkeit klebte an mir wie Kaugummi. Doch dann begriff ich: Wenn es mir nicht gut geht, geht es meinem Kind auch nicht gut. Ich m\u00f6chte Vorbild sein \u2013 f\u00fcr gesunde Selbstf\u00fcrsorge.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine gro\u00dfe Last fiel von mir ab, als ich mich in meiner neuen Wohnung einlebte. Doch die Entspannung hielt nicht lange: Solange ich staatliche Unterst\u00fctzung erhielt, drohte mir die Ausweisung aus der Schweiz. Dabei arbeitete ich bereits wieder f\u00fcnfzig Prozent. Ich hatte nie in einem anderen Land gelebt und konnte es mir auch nicht vorstellen. Also suchte ich mir eine Anw\u00e4ltin. Sie beruhigte mich: Die Beh\u00f6rden k\u00f6nnten das nicht einfach durchziehen. Es sei eine Drohung, um Druck auszu\u00fcben. Ich sei Mutter, nicht selbstverschuldet beim Sozialdienst, und besitze den italienischen Pass.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich schrieb einen Brief, erkl\u00e4rte, dass ich alles unternehme, um meine Situation zu verbessern \u2013 psychologische Behandlung, Arbeit \u2013 und dass es keinen Grund g\u00e4be, mich auszuschaffen. Wohin denn?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Schock sa\u00df tief: Ich galt als Gefahr f\u00fcr die \u00d6ffentlichkeit. Ich \u2013 eine Kriminelle, nur weil ich existiere und den Rucksack meiner Vergangenheit trage?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Seit meinem Schreiben habe ich nie wieder etwas vom Migrationsamt geh\u00f6rt. Doch das Gef\u00fchl, eine Fremde zu sein, bleibt. Das Vorurteil, Ausl\u00e4nder w\u00fcrden das Sozialsystem ausnutzen, ist falsch. Wer nicht selbst erlebt hat, wie belastend es ist, von dieser Struktur abh\u00e4ngig zu sein, kann sich kaum vorstellen, wie gefangen und ohnm\u00e4chtig es sich anf\u00fchlt.<\/strong> Arm sein gilt als Verbrechen. Gl\u00fccklicherweise fand ich eine Anstellung in einem B\u00fcro, die es mir erm\u00f6glichte, von der staatlichen Unterst\u00fctzung wegzukommen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Vorgesetzte war eine durch und durch verst\u00e4ndnisvolle Frau. Ich f\u00fchlte mich gut aufgehoben und vertraute ihr meine finanzielle und famili\u00e4re Situation an. Sie setzte sich f\u00fcr mich ein und empfahl mich als ihre Nachfolgerin. Pl\u00f6tzlich war ich in der Rolle der stellvertretenden Leiterin des Unternehmens \u2013 ein Wendepunkt, den ich mir nie ertr\u00e4umt h\u00e4tte. Ich erbl\u00fchte in meiner neuen Rolle, endlich hatte ich die Sicherheit, die mir so sehr fehlte. Das Beste an der Arbeit war: Sie bot mir die M\u00f6glichkeit zum Homeoffice. Das bedeutete, ich musste keine zus\u00e4tzliche Betreuung f\u00fcr meinen Sohn organisieren. Doch der Wind drehte seine Richtung und wirbelte mich bald darauf r\u00fccksichtslos durch die Luft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine neue Leiterin trat die Stelle an. Mit ihr wurde zudem das gesamte Betriebssystem neu eingestellt. Sie k\u00fcrzte meine Anstellung von 80% auf 40% \u2013 ich behielt jedoch den gleichen Lohn. Das bedeutete, ich geriet auf einmal in ein Arbeitsdefizit und musste die Minusstunden aufholen. Nachts w\u00e4lzte ich mich in meinem Bett, die Gedanken kreisten um die Arbeit und darum, wie ich alles unter einen Hut bringen konnte. Kurz darauf suchte ich das Gespr\u00e4ch, erz\u00e4hlte ihr vom Druckgef\u00fchl, von den schlaflosen N\u00e4chten. Ihre Antwort: \u201eDas ist nicht mein Problem \u2013 sieh zu, dass du alles auf die Reihe kriegst.\u201c<br>Ich suchte Rat bei ihrem Vorgesetzten, der mir wiederum auch den R\u00fccken kehrte und mir nicht helfen konnte. Mir blieb nichts anderes \u00fcbrig, als mich der Situation zu f\u00fcgen. Die Ersch\u00f6pfung nahm zu, Freizeit hatte ich kaum mehr, mein K\u00f6rper streikte. Ein juckender Hautausschlag brachte mich ins Krankenhaus \u2013 ich war am Ende.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">In dieser Zeit wechselte ich auch den Wohnort, weil ich durch die Minusstunden, die ich krankheitsbedingt nachholen musste, in einen Schuldenkreislauf geriet. Ich wollte Kosten einsparen. Nelson musste in eine Tagesst\u00e4tte eingew\u00f6hnt werden. Doch selbst in dieser Situation stellte mir meine Arbeitgeberin ein Bein: Ich durfte nicht freinehmen, um meinem Kind beizustehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immer st\u00e4rker dr\u00e4ngte sich mir das Gef\u00fchl auf, dass sie mich loswerden wollte. Sie erlaubte mir nicht, zu Hause zu bleiben, wenn mein Kind krank war, und teilte mir keine Arbeiten mehr zu. Von Kolleg:innen erfuhr ich, dass meine Aufgaben entweder von ihr oder von jemand anderem erledigt wurden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich suchte erneut das Gespr\u00e4ch, schrieb E-Mails \u2013 alles blieb unbeantwortet. Wenn Nelson krank war, musste ich ihn mitnehmen, weil ich nicht fehlen durfte. Es dauerte nicht lange, bis ich die K\u00fcndigung erhielt. Eine Welle der Ersch\u00f6pfung \u00fcberkam mich, sodass ich mich krankschreiben lie\u00df. Als Grund f\u00fcr die K\u00fcndigung nannte sie meine Mutterschaft. An meiner Stelle w\u00fcrde sie lieber zu Hause beim Kind bleiben, ich solle die Zeit genie\u00dfen und sei ohnehin nicht so verf\u00fcgbar, wie es in der Arbeitswelt erw\u00fcnscht sei.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wieder stehe ich an diesem Punkt \u2013 vor der unsichtbaren Mauer und zwischen der Zerbrechlichkeit meines Aufenthaltsstatus, der mir entzogen werden k\u00f6nnte, wenn ich nicht arbeite. Wie ein steiler Berg, den ich jedes einzelne Mal erklimmen muss, wenn ich einfach versuche, das Leben zu leben \u2013 als Mutter, als Noemi.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Obwohl vieles in den letzten Jahren schwierig war, hat die Mutterschaft mich positiv ver\u00e4ndert. Ich bin verantwortungsbewusster geworden, stehe f\u00fcr mich selbst ein, meine Tage sind strukturiert \u2013 etwas, das fr\u00fcher nicht der Fall war. Ein Kind zu haben bedeutet, das eigene Leben in die Hand zu nehmen. Die Rolle der Mutter aktiviert eine Kraft, von der man vorher nicht wusste, dass sie existiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geboren wurde ich in der Dominikanischen Republik \u2013 aufgewachsen bin ich in der Schweiz. 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